Endlich erhältlich! Die Live-CD des Konzertes vom 6. Nov. 2016

friends - Porträtkonzert Hubert Hoche

Diese CD beinhaltet den Live-Mitschnitt des Portätkonzertes anlässlich des 50. Geburtstages. Das Konzert fand am 6.11.2016 in der Hochschule für Musik in Würzburg im Rahmen der Konzerte des Studios für Neue Musik statt. Kammermusik von 1988 bis 2016 (3 Uraufführungen)

Gesamtspieldauer ca 60 Minuten, Digipac mit Booklet (20 Seiten)

 

Bestellen (Dazu werden Sie auf die Website von www.MusicScores.de geleitet)

 

TITELLISTE:

1.     Encuentro für Flöte und Gitarre (1988), Mathias von Brenndorff - Flöte, Oliver Woog - Gitarre

2.     Ming I für Altflöte (2011), UACarin Levine - Altflöte

3.     Drop für Streichquartett (2014), Steinquartett

4.     Hope and delight für Flöte und Koto (2014), Carin Levine - Altflöte, Naoko Kikuchi - Koto

5.     Natural Forces für Flöten, Klarinetten, Posaune, Violine und Perkussion (2016), UA

Mathias von Brenndorff - Flöte, Altflöte, Martina Beck - Klarinette, Bassklarinette, Wolfgang Heinrich - Posaune, Diana Drechsler - Violine, Marta Klimasara - Perkussion, Hubert Hoche - Dirigent

6.     X-Way für Flöten und Perkussion (2007), Carin Levine - Piccolo, Flöte, Altflöte, Bassflöte, Marta Klimasara - Perkussion

7.     Saudade e Fidelidade für Gitarre (1989), Oliver Woog - Gitarre

8.     too short for für Flöte und Violine (2010), Carin Levine - Flöte, Diana Drechsler - Violine

        3 Wüstenszenen für Gitarre (1995)Oliver Woog - Gitarre

9.     1. müdes Gekrabbel

10.   2. nach dem Sonnenuntergang

11.   3. auf der richtigen Fährte

12.   Little Pulse für 2 Trompeten, 2 Hörner und Euphonium (2016), UASAVOIR CUIVRE, Wolfgang Heinrich - Dirigent

Impressionen vom Konzert

Vielen herzlichen Dank für das schöne Geburtstagskonzert!

Steffen Zeller - moderation

 

Martina Beck - clarinets

Mathias von Brenndorff - flutes

Diana Drechsler - violin

Marta Klimasara - percussion

Carin Levine - flutes

Naoko Kikuchi - koto

Oliver Woog - guitar

String Quartet

Brass ensemble - Savoir cuivre

Wolfgang Heinrich - trombone/conductor

 

Interpreten

Martina Beck 

Klarinetten

 

Ihren ersten Klarinettenunterricht erhielt Martina Beck im heimatlichen Musikverein in Stetten a.k.M. sowie an der Musikschule in Sigmaringen. Nach dem Abitur studierte sie Theologie, Schulmusik sowie Klarinette (Hermann Haege) an der Universität bzw Musikhochschule Freiburg i.Br.. Für den Studiengang Orchestermusik wechselte sie im Jahr 2001 nach ihren Examina an die Stuttgarter Musikhochschule zu Prof. Norbert Kaiser. 

 

Meisterkurse bei Sabine Meyer, Ralph Manno und Thomas Friedli sowie ein Gastsemester bei Prof. H. D. Klaus in Detmold vervollständigten ihre Ausbildung. Es folgten Substitutenstellen bei der Neuen Philharmonie Westfalen (Recklinghausen/Gelsenkirchen) und beim Gürzenich-Orchester in Köln. Von 2004-2008 war sie als Klarinettistin und Bassklarinettistin im Frankfurter Museumsorchester tätig, seit November 2008 ist sie Bassklarinettistin an der Bayerischen Staatsoper in München. Zudem unterrichtet sie seit 2009 als Dozentin für Bassklarinette an der Musikhochschule Detmold. 

 

Kurse, Kammermusikkonzerte, Konzertreisen in die ganze Welt, solistische Auftritte sowie Aushilfen in vielen deutschen Kulturorchestern wie z.B beim Bayerischen Rundfunk oder der Staatsoper Hamburg sowie das Unterrichten komplettieren ihre Tätigkeit

 

 

Mathias von Brenndorff 

Flöten

 

Mathias von Brenndorff lebt in Würzburg und unterrichtet eine Flötenklasse an der Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen. Dort leitet er zudem im Wechsel mit Ernst Oestreicher die sinfonischen Frühjahrsprojekte. 

 

Geboren 1960 in Göttingen, begann er seine breitgefächerte Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck mit dem instrumentalen Hauptfach Querflöte (Gunther Pohl). Er studierte im Institut für Schulmusik - mit dem Zusatzfach Orchesterleitung, sowie in den Instituten für Musikerziehung und für allgemein künstlerische Ausbildung. Nach dem mit Auszeichnung bestandenen Diplomabschluss setzte er seine flötistischen Studien in der Konzertklasse von Peter-Lukas Graf an der Musikakademie in Basel fort und beendete sein Studium mit dem Solistendiplom. Wesentliche Impulse erhielt er darüber hinaus durch die intensive Zusammenarbeit mit den bedeutenden Flötisten Robert Aitken und Aurèle Nicolet. Als Flötist arbeitet er mit zahlreichen Sinfonie- und Kammerorchestern zusammen und ist Mitglied des shawnigan-trio (Flöte, Cello, Klavier) und des Aiolos-Duo (Flöte-Harfe) Hierbei gilt sein besonderes Anliegen der Aufführung und Verbreitung von Werken zeitgenössischer Komponisten. Eine Vielzahl von Werken sind ihm gewidmet und durch ihn uraufgeführt worden. Als künstlerischer Leiter und Dirigent des ensembleversato ist er Mitbegründer des flammabis - zeitgenössische Musik e.V. in Würzburg. 

 

Einen weiteren Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit bildet die Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis und die Interpretation von Werken des Barock, der Klassik und der Romantik auf dem für die jeweilige Epoche entsprechenden Flötentypus. 

Seit 1995 ist er Soloflötist im Orchestre des Champs- Elysées in Paris unter der Leitung von Philippe Herreweghe.

 

Er gab Konzerte in ganz Europa, Amerika, Russland, Ländern der GUS Staaten, Südostasien, Australien und Japan. Dokumentiert werden seine künstlerischen Tätigkeiten in zahlreichen Aufnahmen für den Rundfunk, das Fernsehen und in CD-Produktionen.

 

 

Diana Drechsler

Violine

 

Diana Drechsler, 1972 in Sachsen geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht mit acht Jahren an der Musikschule Hoyerswerda. Nach einer dreijährigen Pädagogik-Ausbildung (mit Gitarre und Klavier) am Institut für Lehrerbildung in Bautzen studierte sie Violine an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Frau Prof. Ute Suckow. Nach dem Vordiplom wechselte sie an die Hochschule für Musik Würzburg zu Prof. Klaus Lieb. Im Jahr 2000 erhielt sie dort ihr Meisterklassendiplom. 

Diverse Orchesterkurse und Kammermusik-Erfahrungen prägten Ihre Studienzeit. So nahm sie am Schleswig-Holstein-Musik-Festival teil und konzertierte mit der Jungen Deutschen Philharmonie, auch die Musik des 20. Jahrhunderts pflegte sie gemeinsam mit Studienkollegen im Ensemble für Neue Musik Würzburg unter der Ltg. von András Hamary. Streichquartett-Unterricht erhielt sie beim Rosamunde-Quartett (München), dem Voces Quartett (Rumänien) sowie bei Henry Meyer vom La Salle Quartett (NY). 

 

Die Liebe zur Oper entdeckte Diana Drechsler während eines Praktikums in den Geigen des Staatstheaters Kassel, dann folgte schließlich 1998 ihr Engagement bei der Badischen Staatskapelle Karlsruhe. Hier musiziert sie als Ausgleich in unterschiedlichen Kammerensembles von Bach bis Tango - ein Konzertmitschnitt mit Duos für Violine und Cello, zusammen mit Thomas Gieron, ist bei der Edition ANTES erschienen – und geht auch gerne mal hinaus in die Berge des nahen Schwarzwaldes.

 

 

Wolfgang Heinrich

Posaune, Dirigent

 

Wolfgang Heinrich absolvierte Studien in den Fächern Posaune, Gitarre, Instrumentalpädagogik und Klavier am Hermann-Zilcher-Konservatorium in Würzburg sowie ein Studium der Orchestermusik im Fach Posaune an der dortigen Hochschule für Musik, welches er 1993 mit dem ´Konzertdiplom´ beschloss.

Zahlreiche Engagements in verschiedenen europäischen Sinfonieorchestern schlossen sich an, u.a. bei den Münchner Sinfonikern, dem Symphonieorchester der Stadt Osnabrück sowie dem Philhar-monischen Orchester Würzburg.

 

Private Studien in Dirigat, Komposition und Instrumentation führten ihn mit international herausragenden Künstlerpersönlichkeiten wie Arne Mellnäs, Franz Cibulka und Alfred Reed zusammen.

 

1999 wurde er Preisträger des „Silbernen Taktstocks“ beim internationalen Dirigierwettbewerb in Baden/Schweiz und erreichte seither mehrfach höchste Auszeichnungen mit verschiedenen Orchestern.

Als Dirigent sucht er stets die Zusammenarbeit mit  renommierten Solisten und Komponisten.

 

Seit 2013 ist er musikalischer Leiter der Bläserphilharmonie Schweinfurt und hat zudem einen Lehrauftrag als Instrumentalpädagoge an der dortigen Musikschule inne.

Viele seiner Schüler und Studenten gehen erfolgreiche Wege und wirken mitunter als Berufsmusiker in herausragenden Orchestern wie den Münchner Philharmonikern oder dem philharmonischen Staatsorchester Hamburg.

Als Referent verschiedener Workshops und Seminare spricht er gerne und begeistert über die lebensnahen Querverbindungen in der Musik und ist als Dozent, Juror und Gastdirigent international tätig.

 

 

Naoko Kikuchi

Koto

 

geboren in Sendai, Japan, erlernte in ihrer frühen Kindheit von ihrer Mutter und Großmutter das Kotospielen.

 

Sie nahm bei Tadao Sawai und Kazue Sawai Unterricht und gewann bei mehreren Wettbewerben Preise. 2007 erhielt Naoko ein einjähriges Stipendium vom Amt für Kulturelle Angelegenheiten und kam so nach Frankfurt, wo sie an der IEMA (Internationale Ensemble Modern Akademie) zeitgenössische Ensemblemusik studierte. Seitdem ist sie in Deutschland aktiv.

 

Zu ihrem Repertoire gehört nicht nur klassische und moderne Koto Musik. Naoko Kikuchi ist eine vielseitige Künstlerin, die bei den verschiedensten Projekten mitwirkt, so etwa bei „Unterwegs im internationalen Berlin“ einem Projekt der Berliner Philharmoniker, oder auch bei der Neuauflage von „Barcelona“ von Freddie Mercury & Montserrat Caballé, bei der von Gene Coleman komponierten Stummfilmmusik zu „Page of Madness“ oder bei der Uraufführung einer Tanzoper der Komponistin Adriana Hölszky an der Deutschen Oper am Rhein, um nur einige zu nennen.

 

Sie ist Vizepräsidentin der Siegen Koto Schule in Akita, Japan.

 

 

Marta Klimasara

Perkussion

 

Es waren die überragenden musikalischen Qualitäten, die im Herbst 2001 die Jury des ARD-Wettbewerbs in München bewogen, Marta Klimasara den 1. Preis im Fach Schlagzeug zuzuerkennen. Die polnische Musikerin, ebenfalls Trägerin des erstmals bei diesem Wettbewerb vergebenen Publikumspreises, besticht nicht nur durch ihre charmante und engagierte Persönlichkeit, sondern vor allem auch durch ihre künstlerische Sensibilität und Vielseitigkeit: Die sanften, zuweilen fast intimen Klänge der Marimba meistert sie ebenso virtuos wie alle Herausforderungen des vielfältigen und abwechslungsreichen Schlagzeuginstrumentariums, mit den nahezu unerschöpflichen Möglichkeiten verschiedenster Setups.

Dass Marta Klimasara klassische Schlagzeugerin werden würde, war nicht von Anfang an klar: Zunächst in ihrer Heimatstadt Sosnowiec am Klavier ausgebildet, begann sie im Alter von zwölf Jahren mit dem Schlagzeugspielen und erhielt bereits vier Jahre später - inzwischen Studentin bei Krzystof Jaguszewski in Kattowitz - mehrere nationale Preise und debütierte bald darauf solistisch mit der Schlesischen Philharmonie in Kattowitz. Um ihr Studium bei Professor Klaus Treßelt an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart fortzuführen, kam sie 1994 nach Deutschland und lebt seitdem in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

Weit über die Grenzen ihrer heutigen Wahlheimat hinaus ist Marta Klimasara eine hochgeschätzte Schlagzeugsolistin; Grundlage des internationalen Rufes sind neben Tourneen nach Frankreich, Schweden, Japan und Südafrika insbesondere ihre großen Erfolge bei internationalen Wettbewerben. Bevor Marta Klimasara beim Münchner ARD-Wettbewerb - eine der renommiertesten und bedeutendsten Konkurrenzen - als Siegerin hervorging, erhielt sie bereits 1999 den 1. Preis beim »2nd World Marimba Competition« in Japan sowie den 2. Preis beim »3rd Krzystof Penderecki International Competition of Contemporary Music« in Krakau.

Die junge Künstlerin war Stipendiatin der Yamaha Music Foundation of Europe sowie der Kunststiftung Baden- Württemberg und wurde im Oktober 2001 für ihre einzigartige musikalische und künstlerische Persönlichkeit von der Europäischen Kulturstiftung in Straßburg ausgezeichnet. Im Sommer 2004 schließlich wurde Marta Klimasara auf eine Professur für Schlagzeug an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart berufen.

Marta Klimasara konzertiert mit Orchestern wie dem RSO Stuttgart, dem Münchener Kammerorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Nationalphilharmonie Warschau, dem Polish Radio Symphony Orchestra Warschau und Kattowitz, den Hofer Symphonikern und dem RSO Saarbrücken und ist Gast auf zahlreichen internationalen Festivals wie z. B. in Wien, Paris, Warschau und St. Petersburg.

 

Außerdem produziert sie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit dem Bayerischen, Hessischen und Südwest Rundfunk, France Musique, SR 2 KulturRadio, sowie dem Deutschlandradio.

 

Im Frühjahr 2002 ist Marta Klimasaras Solo - Debüt - CD »I Ching« beim Label triptychon erschienen.

 

 

Carin Levine

Flöten

 

Die aus den USA stammende Flötistin zählt zu den renommiertesten Instrumentalistinnen und Pädagoginnen ihres Instruments. Sie studierte zunächst an der University of Cincinnati Flöte bei Jack Wellbaum und Kammermusik bei Peter Kamnitzer, bevor sie ihr Studium bei Aurèle Nicolet an der Musikhochschule Freiburg/Breisgau fortsetzte. Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie regelmäßig bei maßgeblichen internationalen Festivals in Europa, Asien, USA und Südamerika auf. Carin Levine wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. dem Kranichsteiner Musikpreis für die Interpretation zeitgenössischer Musik. Darüber hinaus ist sie Kulturpreisträgerin 2010 des Landkreis Diepholz (Niedersachsen). Seit 2012 engagiert sie sich als Botschafterin für das Kinderhospiz „Löwenherz“ (Syke, Niedersachsen). 

Ihre Suche nach neuen Entwicklungen in der Musik führte zu einer engen Zusammenarbeit mit Komponisten (wie z.B. Violeta Dinescu, Brian Ferneyhough, Dror Feiler, Hubert Hoche, Toshio Hosokawa, Mauricio Kagel, Alvin Lucier, Liza Lim, Younghi Pagh-Paan, Josef Anton Riedl, Giacinto Scelsi und Dieter Schnebel), die ihr zahlreiche Stücke gewidmet haben. Besonders viel Wert legt die Flötistin auf die Kooperation mit jungen KomponistInnen. Auch hier entstanden neue Werke, z.B. von Trevor Bača, Eduardo Moguillansky, Alwynne Pritchard, Eva Reiter und Miroslav Srnka. Carin Levine hat bisher über 900 Werke der neuen Musik ur- und erstaufgeführt. 

 

Carin Levine unterrichtete viele Jahre an den Musikhochschulen in Bremen, Detmold, Hamburg und Lübeck sowie bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. Zur Zeit gibt sie Meisterkurse sowohl an deutschen Musikhochschulen wie an der Musikakademie Rheinsberg, der Landesmusikakademie Niedersachsen als auch weltweit. Seit 2013 betreut sie den Studiengang Neue Musik für Querflöte an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2015 leitet sie das Projekt Neue Musik für Studierende an der Hochschule für Musik Weimar.

 

Sie ist Herausgeberin der Reihe „Zeitgenössische Musik für Flöte“ beim Bärenreiter Verlag, bei dem auch ihr Buch „The Techniques of Flute Playing“ erschienen ist. Die Fortsetzung ihrer Arbeit mit praxisbezogenen Anleitungen für KomponistInnen und InterpretInnen findet sich in einer weiteren Veröffentlichung „The Techniques of Flute Playing Volume 2“ für Piccolo, Alt- und Bassflöten, ebenfalls beim Bärenreiter Verlag erschienen. 

 

Bei Ensemble- und Orchesterwerken hat Carin Levine mit Dirigenten wie u.a. Ernest Bour, Peter Eötvös, Johannes Kalitzke, Christoph Poppen und Lothar Zagrosek zusammen gearbeitet. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CDs dokumentieren ihr umfangreiches Repertoire. Ihre rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland führt sie u.a. zum Schleswig-Holstein Musik Festival, II. International Music Festival Phnom Penh, Ansbach Bach Festival, Archipel Festival (Genf), Biennale Venedig, Warschauer Herbst, Musica Viva (München), Wien Modern. 

 

Carin Levine ist künstlerische Leiterin des Landesjugendensembles Neue Musik Niedersachsen. 

www.carinlevine.de 

 

 

Savoir cuivre

Blechbläserensemble

 

Jens Enders - Trompete

Ronja Dittmar - Trompete

Roxane Boivin - Horn

Isabel Schmitt - Horn

Manfred Weth - Euphonium

 

Viele kennen das oft zitierte französische „Savoir vivre“, was im Deutschen soviel bedeutet wie „Die Kunst zu leben“. In Abänderung dieses geflügelten Wortes zu „Savoir cuivre“ ( frz.“cuivre“ heißt „Blechblasinstrument“) darf man sich bei SAVOIR CUIVRE auf ein Blechbläserquintett freuen, das die „Kunst zu blasen“ aufs Beste versteht.  

 

Seit ihrer Gründung 2011 dürfen die 5 Musiker auf eine rege Konzerttätigkeit zurückblicken. Unter anderem  wurden sie eingeladen die Eröffnung des „Würzburger Mozartfests“ zu gestalten, durften beim „Tannermusiksommer“ mitwirken und auch bei der Konzertreihe Kultursommer/ Hessen waren sie schon zu Gast. 

 

 

Steinquartett

Streichquartett

 

Ralf Brösamle - Violine

Mariel Müller-Brincken - Violine 

Meike Beyer - Viola

Martina Styppa - Violoncello

 

 

Das Steinquartett, bestehend aus den Würzburger Musikern Ralf Brösamle, Mariel Müller-Brincken, Meike Beyer und Martina Styppa konzertiert seit 2014 im fränkischen Raum. Die Formation legt bei ihren Auftritten besonderen Wert darauf, dem Publikum neben klassischen Kompositionen auch Werke zeitgenössischer Komponisten zu präsentieren. Dadurch entstehen in den Konzerten, durch die große Bandbreite und Vielfalt der gespielten Werke, besondere Hörerlebnisse. 

Ralf Brösamle studierte an der Hochschule für Musik Würzburg bei Klaus Lieb, Max Speermann und Herwig Zack. Er schloß sein Studium mit dem Meisterklassendiplom ab und erweiterte seine Fähigkeiten auf Meisterkursen bei T. Tomaszewski, R. Nodel, U. Hölscher u.a.

Heute unterrichtet Ralf Brösamle an den Musikschulen Neustadt/Aisch und Höchstadt/Aisch, ist regelmäßig Dozent bei diversen Laienorchestern und hilft bei den Würzburger Philharmonikern, der Staatskapelle Meiningen und den Stuttgarter Philharmonikern aus. Daneben widmet er sich verschiedenen Formationen der Kammmermusik. 

 

Meike Beyer, geboren in Köln, erhielt mit 13 Jahren den ersten Geigenunterricht und wechselte nach dem Abitur zur Bratsche, deren Klang sie besonders faszinierte. Sie studierte ab dem Jahr 2000 an der Folkwang Hochschule in Essen bei Prof. Emile Cantor sowohl den Studiengang Künstlerische Ausbildung als auch Instrumentalpädagogik. Das Studium in Essen schloss sie 2007 mit dem Diplom in beiden Studiengängen ab, um danach das Aufbaustudium „Solistenexamen“ am Musikkonservatorium in Aarhus/Dänemark anzuschließen. Während Ihres Studiums war sie Mitglied und Solobratschistin der Jungen Deutschen Philharmonie. Meike Beyer spielte als Substitutin und mit Zeitverträgen u.a. bei den Stuttgarter Philharmonikern, den Bochumer Symphonikern und beim Kölner Gürzenich-Orchester, mit denen sie in ganz Europa, in China und in den USA konzertierte. Mit dem Albhia-Klavierquartett unternahm sie zahlreiche Konzertreisen. Seit 2011 unterrichtet Meike Beyer Violine und Viola an der Städt. Musikschule Bamberg.

 

Mariel Müller-Brincken erhielt ihre musikalische Ausbildung hauptsächlich bei Max Speermann, bei dem sie auch von 2000 bis 2005 an der Hochschule für Musik Würzburg ihr Studium absolvierte, das sie mit Auszeichung abschloß. Es folgte bis 2007 die Meisterklasse, bei der sie das Meisterklassendiplom erwarb. Zusätzliche Anregungen erhielt sie bei verschiedensten Meisterkursen, unter anderem bei Thomas Brandis, Eduard Schmieder, Paul Rosenthal, Erika Geldsetzer und Benjamin Schmid. Sie hatte zahlreiche Auftritte als Kammermusikerin und Solistin, unter anderem mit dem Akademischen Orchester Würzburg, und war Preisträgerin des Bertold-Hummel-Wettbewerbs 2005. 

Mariel Müller-Brincken arbeitet im Würzburger Raum als freischaffende Künstlerin und Pädagogin. Ein besonderes Interesse gilt der Aufführung zeitgenössischer Werke; so wirkte sie beispielsweise bei „Studio für neue Musik“ Würzburg und „Tage für neue Musik“ Darmstadt mit. 

 

Martina Styppa studierte Violoncello und Barockcello, sowie Musikpädagogik an den Hochschulen für Musik Würzburg und Detmold bei Xenia Jankovic und Stefan Fuchs. Weiteren Unterricht erhielt sie von David Grigorian, Bernhard Gmelin und Marcio Carneiro, sowie auf Meisterkursen von Christoph Richter und Martin Löhr.

Seit 2004 spielt sie im Ensemble Horizonte (Ensemble für Neue Musik), mit dem sie im In- und Ausland konzertiert, zahlreiche Rundfunk- (WDR, Radio Bremen) und CD-Produktionen (Wergo) einspielt, und an Kooperationsprojekten an verschiedenen Theatern mitwirkt.

Darüber hinaus spielt sie in verschiedensten Kammermusikensembles, die die unterschiedlichen Epochen von Frühbarock bis zu Neuer Musik und Crossover (Rock, Pop und Jazz) abdecken. Wichtiger als die Stilrichtung und das Genre sind ihr die Qualität der Musikwerke, sowie deren Interpretation im Sinn der historischen Aufführungspraxis und deren Vermittlung an das Publikum.

 

 

Oliver Woog

Gitarre

 

1967 in Ingolstadt geboren. Studium bei Harald Lillmeyer danach Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen unter anderem bei Manuel Barrueco. Entscheidende Impulse erhielt er zudem von Karl Russer, Albert Aigner und Michael Tröster. Intensive Konzerttätigkeit, Rundfunkaufnahmen und CD Produktionen.

 

Oliver Woogs bevorzugtes Repertoire stammt aus Romantik, spanischem Nationalstil und umfasst außerdem Werke des 20. Jahrhunderts.

 

Sein besonderes Interesse gilt der Pflege von Kunstliedern mit Gitarrenbegleitung, vor allem denen Franz Schuberts.

 

Ein Schwerpunkt der musikalischen Betätigung liegt im Bereich der klassischen amerikanischen Popularmusikstile wie Rockabilly, Country und Cajun.

 

Trotz der vermeintlichen Unvereinbarkeit der alten und neuen Musikrichtungen arbeitet Oliver Woog intensiv an grenzüberschreitenden, stilverbindenden Projekten.

 

Neben seinem Lehrauftrag an der Erbacher Musikschule deren Gitarrenorchester er leitet, gibt er regelmäßig Solokonzerte und konzertiert in verschiedenen Kammermusikbesetzungen.

 

2002 Gründung von WooGit mit dem Notenverlag Edition CANAVAS.

 

Seit 2003 hat er die Leitung der „Erbacher Gitarrentage“.

 

 

Steffen Zeller

Moderation

 

Steffen Zeller studierte Musikwissenschaften, Philosophie und ev. Theologie in Würzburg, Bamberg und Frankfurt. Der Magisterarbeit über den Komponisten Theodor Wiesengrund Adorno folgte ein Aufbaustudium Orchesterdirigieren bei Nicolas Pasquet in Nürnberg. Im Augenblick arbeitet er als Projektleiter für den Tonkünstlerverband Bayern - hier ist er für die Förderung der Privaten Musikinstitute in Bayern und das Qualitätszertifikat Musikunterricht zuständig. Zudem leitet er die Musikschule Marktbreit und ist nebenberuflicher Kirchenmusiker in Weikersheim. Ehrenamtlich ist er Vorsitzender des Würzburger Tonkünstlerverbandes und stellvertretender Vorsitzender des Tonkünstlerverbands Bayern.

 

Daneben musiziert er mit Klavier, Orgel und Tuba und ist hier immer wieder an unterschiedlichsten Konzerten beteiligt.

 

 

 

 

 

Gregor Schmitz-Stevens

Verfasser des Textes 

„Komponieren für Menschen“ über Hubert Hoche

 

Geboren 1970 in Bergisch Gladbach. Musikalische Ausbildung am Kölner „Humboldt-Gymnasium“ und an der „Rheinischen Musikschule“, dem Konservatorium der Stadt Köln. Kompositionsunterricht bei Georg Kröll. 

 

Preisträger sowohl von „Jugend Komponiert NRW“ als auch beim „Treffen junger Komponisten“ der Musikalischen Jugend Deutschlands auf Schloss Weikersheim. 

 

Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Technischen Universität Berlin.

 

Förderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes. Magister Artium 1997 mit einer Arbeit über „Musik und Dadaismus“ bei Prof. Helga de la Motte-Haber. 

 

Tätigkeit als Musikkritiker („Der Tagesspiegel“, „Berliner Morgenpost“, „Märkische Oderzeitung“) und freier Autor.

 

Seit 2001 Mitarbeiter der GEMA. Lebt mit Frau und fünf Kindern in Berlin-Charlottenburg.

 

 

 

Veranstalter

 

 

Studio für Neue Musik-Würzburg 

im Tonkünstlerverband Würzburg e.V. und in Verbindung mit der

Hochschule für Musik Würzburg

Leitung: Prof. Dr. Christoph Wünsch

 

Hochschule für Musik-Würzburg

 

 

Kooperationspartner

 

 

Tonkünstlerverband-Würzburg

flammabis - zeitgenössische Musik e.V.

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